Glück der Frau von der Gesellschaft abhängig

Donnerstag, 14. April 2011 16:41

Die Universität in Köln hat eine Studie zum Glücksempfinden in Ehe und ehelosen Beziehungen durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden ob sich gesellschaftliche Faktoren auf das eigene Glück auswirken.

Die Wissenschaftler des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie hatte zu diesem Zweck ungefähr 22.000 Probanden befragt, die entweder in einer Ehe oder eheähnlichen Beziehung leben. Dabei wurden Menschen aus insgesamt 28 Ländern – darunter 900 aus Deutschland – interviewt.

Ergebnis der Studie ist, dass die gesellschaftlichen Gegebenheiten durchaus Einfluss auf das Glücksempfinden von Frauen haben. Je liberaler sich die jeweilige Gesellschaft darstellt, umso glücklicher sind die Frauen in ehelosen Beziehungen.

Damit widerlegt die Studie die Annahme, dass Frauen, die in einer ehelosen Beziehung leben, generell weniger glücklich wären als verheiratete Frauen.

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Liebe lindert Schmerzen

Montag, 4. April 2011 14:01

Wenn eine Beziehung zerbricht, leiden die Betroffenen – besonders der Verlassene. Dabei besteht allgemeiner Konsens darüber, dass sich dieses Leiden durchaus in körperlichen Schmerzen äußern kann. Nun konnte in einer Studie der Umkehrschluss belegt werden– nämlich dass Liebe vor Schmerzen schützt.

Die Wissenschaftler aus San Francisco fanden heraus, dass Liebe ähnliche Mechanismen auslöst wie schmerzlindernde Medikamente oder auch Drogen. Im Gehirn wird dasselbe Areal aktiviert, das für Belohnung zuständig ist, wenn an den Liebsten gedacht wird.

Die Stanford University School of Medicine hatte für Ihre Studie die Gehirn-Aktivität Ihrer Teilnehmer, die sich alle in den ersten neun Monaten Ihrer Beziehung befanden, untersucht. Laut Sean Mackey (Wissenschaftler an der Stanford University), wurde vermutet, dass in diesem Stadium einer Beziehung die Liebe wie eine Sucht sei und daher auch in derselben Regionen im Hirn entsteht.

Die Forscher baten die Probanden im Vorfeld sowohl ein Foto des Partners als auch das eines attraktiven Bekannten mitzubringen. Diese Bilder wurden den Teilnehmern dann während des Experiments abwechselnd vorgeführt, während gleichzeitig ein Wärmestimulator in der Hand einen leichten Schmerz hervorrief. Währenddessen wurde die Gehirn-Aktivität aufgezeichnet.

Um auszuschließen, dass Liebe nur als Ablenkung von Schmerzen agiert, wurden den Probanden zusätzlich Fragen gestellt. Unterm Strich kam bei der Studie heraus, dass sowohl Ablenkung als auch das Gefühl der Liebe schmerzlindernd wirken – und das effektiver als das Bild des attraktiven Bekannten. Dabei würden aber verschiedene Wege im Hirn benutzt.

Es bleibt also dabei: geteiltes Leid ist halbes Leid!

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Die Strategien der Frauen

Samstag, 26. März 2011 13:20

Die Psychologen am Emmanuel College in Boston haben in einer Studie die unterschiedlichen Strategien von Männern und Frauen beobachtet, wenn es darum geht, das eigene Fortkommen zu sichern. Frauen würden sich vor allem gegenseitig bekämpfen, während Männer andere Mittel und Wege kennen würden.

Innerhalb der Studie ließen die Wissenschaftler Probanden beider Geschlechter in einem virtuellen Spiel gegen zwei Gegner antreten – die Gegner hatten das selbe Geschlecht wie der jeweilige Studienteilnehmer. Im Falle einer drohenden Allianz der beiden Spielgegner gingen Frauen öfter ihrerseits eine Verbindung mit einem der Gegner ein – zum Schaden der dritten Partei. Besonders interessant ist dabei, dass durch verändertes Verhalten die Siegchancen nicht beeinflusst werden konnten.

Das Konkurrenzverhalten bei Männern und Frauen sei unterschiedlich ausgeprägt. Während Männern eher zu verbalen Aggressionen oder sogar körperlicher Gewalt neigen, greifen Frauen auf Manipulation, sozialen Ausschluss oder Intrigen zurück.

Dieses Verhalten wird von Wissenschaftlern mit den verschiedenen Arten von Freundschaft bei Männern und Frauen in Verbindung gebracht. Männer hätten oft ein größeres Freundes-Netzwerk, während Frauen häufiger enge Zweierbeziehungen eingingen. Da eine eventuelle Verdrängung einer solchen bestehenden sozialen Beziehung durch eine Allianz bei Frauen also größeren Schaden anrichten könnte, reagieren diese auf eine solche Bedrohung auch sensibler.

Mehrere Studien würden diese Ergebnisse weiter untermauern, so die Autoren. Zwei befreundete Frauen reagieren ablehnender als Männer auf einen Neuling des selben Geschlechts. Auch würde sich eine Gruppe von drei Frauen bei Konflikten in ein Paar und eine ausgeschlossene Person aufteilen. Männer lassen in dieser Situation öfter neue Mitglieder in der Gruppe zu.

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Kinder machen glücklich – besonders ab 40

Samstag, 12. März 2011 14:01

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung haben in Zusammenarbeit mit der University of Pennsylvania in einer Studie mit über 200.000 Teilnehmern herausgefunden, dass Kinder besonders mit zunehmendem Alter glücklich machen – und das gilt unabhängig von Bildungsstatus, Geschlecht und Einkommen.

An der Studie nahmen Männer und Frauen aus 86 Ländern teil. Aus deren Aussagen schlossen die Autoren, dass für Eltern unter 30 das Glücksniveau sinkt, wenn nach dem ersten weitere Kinder hinzukommen. Eltern zwischen 30 und 39 Jahren haben ungefähr das gleiche Glücksniveau wie Kinderlose – solange sie nicht mehr als drei Kinder haben. Ab dem 40sten Lebensjahr sind Eltern glücklicher als Kinderlose, zumindest dann, wenn auch Sie nicht mehr als drei Kinder haben, und Eltern über 50 sind in jedem Fall glücklicher als Kinderlose völlig unabhängig von der Anzahl ihrer Kinder.

Diese Ergebnisse könnten sich dadurch erklären, dass sich in der ersten Zeit der Elternschaft, die oft mit einem relativ jungen Alter der Eltern einhergeht, eine Reihe negativer Erfahrungen ansammeln: wenig Schlaf, finanzielle Sorgen, Verlust der Freizeit, steigende Verantwortung etc. Je älter die Kinder werden, umso selbstständiger werden sie dann aber. Davon profitieren die Eltern sowohl finanziell als auch emotional. Besonders in sozialistischen Staaten, in denen das Sozialsystem nicht so gut ausgebaut ist, sind Eltern sehr auf ihre Kinder angewiesen. Kommen diese dann in ein Alter, in dem sie ihre Eltern unterstützen können, steigt die Zufriedenheit der Eltern an.

Besonders der Staat kann dazu beitragen, dass sich Eltern mit der Gründung ihrer Familie wohler fühlen, indem Sie für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. In den Ländern mit gut ausgebautem Sozialsystem empfinden Eltern und Kinderlose eine vergleichbare Zufriedenheit.

Insgesamt nimmt Zufriedenheit und Glück beim Gründen einer Familie offenbar zu. Im Vergleich zum Zeitraum von 1981-1996 sind Eltern laut Studie heute (1997-2005) unabhängig von ihrem Alter weltweit glücklicher.

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Moralische Ansichten sind Geschmackssache

Dienstag, 22. Februar 2011 13:49

Wie in einer amerikanischen Studie herausgefunden wurde, werden moralische Ansichten durch körperliche Empfindungen und Sinneseindrücke beeinflusst. Die Forscher fanden im Rahmen der Studie heraus, dass Urteile über moralische Fragen strenger ausfielen, wenn die Teilnehmer einen bitteren Geschmack auf der Zunge hatten.

Die Zahl der Teilnehmer setzte sich aus 41 Frauen und 16 Männern zusammen, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Jeder Proband musste dann Texte mit moralisch grenzwertigem Inhalt auf einer Skala von „überhaupt nicht moralisch falsch“ bis „extrem moralisch falsch“ beurteilen. Die drei unterschiedlichen Gruppen bekamen während des Tests verschiedene Getränke mit unterschiedlichem Geschmack. Während eine Gruppe ein sehr süßes Getränk zu sich nahm, bekamen die anderen Gruppen neutrales Wasser oder ein bitteres Getränk.

Die Teilnehmer, die das besonders bittere Getränk zu sich nahmen, fällten wesentlich härtere moralische Urteile als die anderen Probanden – unabhängig davon, ob diese einen neutralen oder süßen Geschmack auf der Zunge hatten. Dadurch konnten die Forscher einen Zusammenhang zwischen körperlichem Ekel, der beim Genuss des bitteren Getränks empfunden wurde, mit moralischer Abscheu ziehen.

Die Ergebnisse zeigen also, dass Sinneseindrücke (in einer anderen Studie wurden vergleichbare Ergebnisse bei Gerüchen festgestellt) eng mit abstrakten Konzepten wie Moralität in Verbindung stehen.

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Streiten, aber richtig!

Mittwoch, 9. Februar 2011 11:25

Gehören Sie auch zu den Personen, die, wie so viele, von einer streitfreien Beziehung träumen?

Leider liegt genau da der Knackpunkt:

Es gibt keine Beziehung ohne Streit.

Wenn man frisch verliebt ist, kann man sich das noch gar nicht vorstellen, da man nur die Gemeinsamkeiten sieht. Aber dieses Gefühl hält nicht ewig an und irgendwann erkennt man auch die Unterschiede aneinander. Unterschiedliche Meinungen, Ansichten, Bedürfnisse und Verhaltensweisen.

Diese Unterschiedlichkeit führt zwangsläufig zu Konflikten und Streit.

Und das ist auch gut so: die konstruktive Auseinandersetzung mit den Unterschieden des Partners ist die Grundlage für die Bewältigung wichtiger Entwicklungsschritte in einer Beziehung.

Vermeide ich hingegen ein Streitgespräch und unterdrücke meine Gefühle und Bedürfnisse, nehme ich der Beziehung die Möglichkeit zu wachsen und sich zu entwickeln. Abwesenheit von Streit in der Partnerschaft ist also kein Beweis für mehr Liebe – ganz im Gegenteil: Abwesenheit von Reibung ist der langsame, schleichende Boykott einer Beziehung, da keine gemeinsamen Bewältigungsstrategien entwickelt werden können und der Frust sich aufstaut.

Die Herausforderung liegt darin ein Konfliktgespräch konstruktiv zu führen.

Vielleicht kennen Sie das auch:

Man streitet sich, fühlt sich vom anderen unverstanden, stellt immer wieder seinen Standpunkt dar, aber kommt trotzdem zu keiner Einigung. Man wird immer lauter , verteilt die ein oder andere “Spitze” an den Streitpartner und langsam aber sicher eskaliert der Streit.

Oder sind Sie eher der Typ, der häufig bei einem Streit nachgibt, der, um die Harmonie zu wahren, zurücksteckt und die eigenen Bedürfnisse hinten anstellt?

Leider gibt es kein Schulfach, in dem man das richtige streiten lernt – wenn Sie also unter Ihren Konflikten leiden, empfehle ich Ihnen sich selbständig in diesem Bereich weiterzubilden.

Schauen Sie sich doch z.B. einmal folgende Seite genauer an:

www.streitseminar.de

Die hier angebotenen Streitseminare sind so aufgebaut, dass sie neben einem Anteil an Theorie und Selbsterfahrung, viele verschiedene und kreative Übungen beinhalten. So steht das Erleben, Ausprobieren und Experimentieren immer im Vordergrund und bereitet Sie darauf vor, den nächsten Streit sicher und souverän anzugehen.

Sie erfahren wie Sie:

- wie Sie die ersten Anzeichen für Konflikte erkennen,

- welcher Streittyp Sie sind,

- in welche Fettnäpfchen Sie immer wieder treten und

- wie Sie zukünftig (für beide Streitparteien) zufriedenstellend und erfolgreich streiten können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim konstruktiven streiten!


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Buchempfehlung zu Einstellungsänderung

Donnerstag, 28. Oktober 2010 13:42

Um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen, ist es oft nötig oder zumindest sehr hilfreich, die eigenen Einstellungen (oder auch den “Mindset”) zu überprüfen und wenn nötig anzupassen.
Jens-Uwe Martens beschreibt in seinem Buch sehr anschaulich und mit vielen persönlichen Anekdoten gespickt, wie das gelingen kann.

Eine inspirierende Lektüre für Coaches und Privatpersonen, die Ihre Ziele schneller erreichen und so zu mehr Zufriedenheit finden möchten!

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Ich denke, also fühl’ ich oder die Magie positiver Gedanken

Mittwoch, 29. September 2010 10:34

Gefühle und Gedanken hängen eng zusammen und diese Tatsache kann man sich zunutze machen, um das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Grade, wenn es darum geht eine konkrete Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt abzurufen, kommen in vielen von uns Ängste auf.
Sei es das anstehende Vorstellungsgespräch, das erste Treffen mit den neuen Schwiegereltern oder die Präsentation vor einem größeren Publikum: all solche Situationen lösen Stress aus und führen schnell zu Angstreaktionen und Anspannung.

Diese Effekte kann man gezielt abschwächen, indem man an den eigenen Gedanken ansetzt.

Ursprünglich der kognitiven Verhaltenstherapie entsprungen, werden heute auch im Coaching verschiedene Techniken angewendet, um destruktive Gedanken durch konstruktive zu ersetzen.

Ein Beispiel soll dies illustrieren:

Frau M. steht kurz vor einer wichtigen Präsentation im Kreise von Kollegen und Vorgesetzten. Auf dem Weg zum Meeting-Raum fängt Ihr Herz an zu rasen, ihr wird heiß und kalt und ihr Magen fühlt sich auf einmal ganz flau an:
Eine ganz klare Angstreaktion, die seit Jahrtausenden in unserem Mechanismus angelegt ist.

Automatisch drängen sich ihr folgende Gedanken auf:

„Ich bin nicht gut genug vorbereitet“
„Ich werde kein Wort rausbringen vor Aufregung“
„Ich werde Versagen“

Im Coaching setzt man an dieser Stelle an. Man versucht möglichst genau herauszukriegen, welche automatisierten Gedanken in solchen Momenten auftreten.
Dann entwickelt der Coachee unterstützt vom Coach dazu konstruktivere Gedanken.

Im Fall von Frau M. könnten das z.B. folgende sein:

„Ich bin nicht gut genug vorbereitet“ → „Ich habe mich gut vorbereitet und werde mein Bestes geben. Das werden meine Vorgesetzten zu schätzen wissen.“

„Ich werde kein Wort rausbringen vor Aufregung“ → „Ich werde vielleicht am Anfang nervös sein und mich verhaspeln. Das macht aber nichts und  jeder wird das verstehen.“

„Ich werde Versagen“→ „Ich werde ein gute Präsentation hinlegen!“

Mit diesen positiven Gedanken wird Frau M. sehr viel entspannter und souveräner in Ihr Meeting gehen können.

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Wohlbefinden in Europa

Mittwoch, 15. September 2010 8:53

Zur Einstimmung eine Übersicht darüber, wie es den Menschen in Europa geht.

Auf der interaktiven Karte kann man aus unterschiedlichen Arten der Zufriedenheit und des Wohlbefindens auswählen und sieht mit einem Klick, welche Länder die Nase vorne haben. Außerdem kann man sich anzeigen lassen, ob Geschlecht, Alter oder Einkommen dabei einen Unterschied machen.

Viel Spaß beim Stöbern!
Zur Seite Wohlbefinden in Europa

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Willkommen in meinem Blog!

Dienstag, 31. August 2010 13:07

Schön, dass Sie hier sind.

In diesem Blog geht es um die sehr breit gefächerten Themengebiete Psychologie und Coaching.

Als Diplom-Psychologin und Mediatorin werde ich hier regelmäßig meine hoffentlich hilfreiche Expertise zur Verfügung stellen.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Viele Grüße,

Janina Blume

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